Erschwerte Planung

Unsere Mitarbeiter sind nach wie vor durch die Corona Krise sehr herausgefordert. Gerade das Gebiet um Chennai erlebt einen Lock down nach dem anderen, dazwischen gibt es Lockerungen, je nach aktueller Situation. So können von einem Tag auf den anderen alle Planungen hinfällig sein und stets muss neu geprüft werden:

  • Dürfen die Mitarbeiter das Büro aufsuchen?
  • Kann der Einkauf für die Siedlungen heute stattfinden?
  • Kann Nahrung ausgeliefert werden?

Grosse Flexibilität ist gefragt und doch sind wir dankbar, dass es zwischen diesen Lock downs immer wieder möglich war – wenn auch mit Verzögerungen – die lebensnotwendige Güter in den Siedlungen zu verteilen.

Unsere Kinderprojekte und “Corona”

Togo

Am 1. April wurde in Togo den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Schulen wurden geschlossen und im Grossraum Lomé gilt in der Nacht eine Ausgangssperre. Wir sind sehr dankbar, dass es allen Kindern und den Mitarbeiter vom CAST (Kinderheim) gut gehen darf und bis anhin niemand erkrankt ist. Um die Schutz-Massnahmen umsetzen zu können, wurde viel Seife, Desinfektionsmittel und Hygiene-Masken eingekauft. Mögen sich die Kinder rasch an diese veränderten Umstände gewöhnen, gesund bleiben und sich trotz allem gut entwickeln.

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Indienreise: Einblicke, Teil 4

Es ist unser letzter Tag in Chennai. Am Vormittag besuchen wir eine Ausbildungsstätte von IID (Inter-Mission Industrial Development Association). Wir bekommen einen kurzen Einblick in den Ausbildungen, die an diesem Standort durchgeführt werden: PC-Grundkenntnisse, Techniker, med. Labor-Assistenten und Schneiderei. Und letzteres ist das was uns wirklich interessiert. Dort werden schöne Taschen, Patchworkdecken, Kindertäschli mit lustigen Katzenmotiven und weiteres geschneidert. Mit dem Restgeld werden dort einige hübsche Geschenke für die Familie zu Hause oder die Nachbarin, die sich um die Post gekümmert hat, gekauft.

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