Unsere Kinderprojekte und “Corona”

Togo

Am 1. April wurde in Togo den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Schulen wurden geschlossen und im Grossraum Lomé gilt in der Nacht eine Ausgangssperre. Wir sind sehr dankbar, dass es allen Kindern und den Mitarbeiter vom CAST (Kinderheim) gut gehen darf und bis anhin niemand erkrankt ist. Um die Schutz-Massnahmen umsetzen zu können, wurde viel Seife, Desinfektionsmittel und Hygiene-Masken eingekauft. Mögen sich die Kinder rasch an diese veränderten Umstände gewöhnen, gesund bleiben und sich trotz allem gut entwickeln.

Gypsie Projekte, Indien

Wir sind sehr dankbar und erleichtert, dass es nun nach zweimonatiger Pause wieder möglich ist, die Güter in den Siedlungen zu bringen. Nebst den üblichen Lebensmittel werden auch Hygiene-Seifen sowie -Masken verteilt.

Der Lockdown wurde zwar in Indien bis Ende Mai verlängert aber Lockerungen sind seit ein paar Tagen in weniger befallenen Regionen des Landes möglich.

COVID-19: Nothilfe-Aktion

Seit einigen Wochen bemühen sich viele nichtstaatliche Organisationen (NGO’s), staatliche Einrichtungen sowie unser Partner Uppahar nach Kräften und Möglichkeiten, soviel Menschen wie möglich mit Lebensmittel-Paketen zu erreichen. Manche erreichten die Lebensmittel wirklich auch in letzter Minute!

Vor Verzweiflungstat bewahrt

“Frau C. mit ihrem Mann Ch. leben mit 4 Kindern und den 2 verwitweten Großmüttern zusammen. Normalerweise gehen C. und ihr Mann in die nächstgelegene Stadt, um als Tagelöhner die Familie ernähren zu können. Dennoch ist es nicht immer möglich, 3x täglich eine Mahlzeit zu haben. Seit der Ausgangssperre dürfen sie nicht mehr in die Stadt zum Arbeiten. Doch ohne Arbeit gibt es kein Geld und auch kein Essen! Die Familie besitzt selbst kein Land, wo sie etwas anbauen könnten.

Diese hoffnungslose Situation setzte der gesamten 8-köpfigen Familie psychisch so zu, dass sie schon geplant hatten Gift zu nehmen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Dies sagte uns der Dorf-Präsident mit der Bitte, ob wir der Familie nicht helfen könnten.

So eilten die Uppahar-Mitarbeiter mit den Lebensmitteln – und konnten wahrlich einer ganzen Familie zum Überleben helfen und wieder neu Hoffnung geben”

Nochmals herzlichen Dank Ihnen allen für Ihre Gebete und Gaben!